KinderSpitex Zentralschweiz

Professionelle Pflege zu Hause –
wo Kinder sich geborgen fühlen

KinderSpitex verdient unsere Unterstützung!

Ein Kind hat zu Hause alles in seiner Nähe, was ihm lieb ist. Dies gibt ihm Geborgenheit und Sicherheit, auch wenn es schwer krank ist. Es ist umgeben von seinen vertrauten Angehörigen, denen es seine Ängste mitteilen kann, die seine Schmerzen mit ihm aushalten und die es allenfalls beim Sterben begleiten. Auch die Eltern haben das Bedürfnis, ihrem schwerkranken Kind nahe zu sein. Doch sind sie bei der Pflege und Betreuung auf die Mithilfe von speziell ausgebildeten Fachpersonen angewiesen. Aus diesem Grunde hat sich eine lnitiativgruppe, bestehend aus Pflegefachfrauen, Kinderärztinnen und Kinderärzten, Eltern sowie weiteren Fachleuten, zum Ziele gesetzt, eine qualifizierte Kinderkrankenpflege zu Hause aufzubauen. Zur Realisierung dieses Zieles wurde am 15. Mai 1995 in Luzern der Verein «KinderSpitex Zentralschweiz» gegründet.
Die KISPEX ermöglicht die Pflege schwerkranker Kinder zu Hause durch dipl. Pflegefachfrauen in Zusammenarbeit mit den Ärztinnen und Ärzten, den stationären Einrichtungen und den Spitex-Diensten. Spitalaufenthalte sollen dadurch verkürzt oder vermieden werden.

Die KISPEX begleitet und unterstützt ebenfalls die oft schwer belasteten Angehörigen.
Um die KISPEX allen Familien zu ermöglichen, bewegen sich die Tarife im üblichen Spitex-Rahmen. Die Kosten werden zum Teil von den Sozial- und Krankenversicherungen getragen, ergänzt durch Kantons- und Gemeindebeiträge.
Der Verein beschafft sich die restlichen Mittel aus Mitgliederbeiträgen, Spenden von Sponsoren und Gönnern sowie Wohltätigkeitsveranstaltungen.

Auch Sie können KISPEX unterstützen.
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So ist KinderSpitex organisiert und so wirkt sie…
Bei der Gründung der KISPEX im Jahre 1995 wurden ein Konzept und ein Leitbild entwickelt und anschliessend rasch umgesetzt. Das Organigramm sah die Zweiteilung der Aufgaben zwischen Vorstand und Betriebskommission vor, was sich bestens bewährt hat.
Der ehrenamtlich arbeitende Vorstand rekrutiert sich aus engagierten Mitgliedern, die in jedem Ressort ihre Fachkompetenz einbringen.
Nach sechs Jahren erfolgreicher Aufbauphase wurde die Organisationsstruktur angepasst und eine Geschäftsstelle geschaffen.

So arbeitet die KISPEX
Nach eingegangener Meldung mit Verordnung der Ärztin oder des Arztes klärt die Einsatzleiterin ab, ob der Einsatz allenfalls durch die örtliche Spitex oder gemeinsam mit ihr geleistet werden kann. Die KISPEX versteht sich als Ergänzung und nicht als Konkurrenz der örtlichen Spitex.
Bei ausgewiesenem Bedürfnis fragt die Einsatzleiterin bei den unter Vertrag stehenden Pflegefachfrauen nach, wer die Betreuung des kranken Kindes übernehmen könnte. Sie achtet darauf, möglichst jemanden aus der Nähe einzusetzen, damit nicht zu grosse Distanzen zurückgelegt werden müssen. Ist eine Betreuung intensiv, sind mehrere Pflegende daran beteiligt. Es handelt sich dabei durchwegs um dipl. Pflegefachfrauen. Zum grossen Teil sind es Familienfrauen, die mit dem Beruf in Kontakt bleiben möchten und nach Absprache stundenweise Einsätze leisten.

Das kann die KISPEX leisten
– Behandlungspflege
– Instruktion und Beratung der Eltern
– Nachtdienst – Einsätze rund um die Uhr
– Palliative Care – Pflege, wenn Heilung nicht mehr möglich ist

Hier hat die KISPEX ihre Grenzen
Kinder mit akuten, spitalbedürftigen Erkrankungen kommen nach wie vor ins Kinderspital. Die Pflege zu Hause hat auch dort ihre Grenzen, wo eine intensive medizinische Betreuung unerlässlich ist. Sie muss also zeitlich begrenzt, fachlich verantwortbar und ethisch zumutbar sein. Nachteinsätze können höchstens vorübergehend als Notlösung geleistet werden.

Ein hoher Anspruch an die Mitarbeiterinnen der KISPEX
Die Pflege zu Hause stellt einen hohen Anspruch an die beteiligten Pflegefachfrauen. Diese tragen eine grosse Verantwortung. Sie arbeiten allein und sind dadurch exponierter als im Spital. Zudem brauchen sie ein enormes Fingerspitzengefühl und viel Einfühlungsvermögen, da sie mit ihrer Tätigkeit in die Intimsphäre einer Familie eindringen. Umgekehrt ermöglicht diese Art zu pflegen viele gute Begegnungen und kann sehr befriedigend sein. Um eine professionelle Pflege zu gewährleisten, bilden sich die Mitarbeiterinnen laufend weiter.

Vorstand Kinderspitex Zentralschweiz
– Dr. med. Patrick Imahorn, Leitender Arzt Pädiatrie, Kinderspital Luzern, Präsident
– Dr. med. Hermann Winiker, Leitender Arzt Kinderchirurgie, Kinderspital Luzern, Kinderarzt
– Jörg Bernhard, Finanzen
– Dr. med. Michael Hitzler, Kinderarzt
– Theres Vital, Sozialberaterin
– lic.iur. Franz Erni, Rechtsanwalt
– Ursula Zürcher, Mütterberaterin HFD

Ehrenpräsident
Prof. Dr. med. Gregor Schubiger

Geschäftsleitung
Helene Meyer-Jenni

Kontaktadresse und Vermittlung
KinderSpitex Zentralschweiz
Brünigstrasse 20
6005 Luzern
Telefon 041 970 06 50
www.kispex.ch